Pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept




Einer der wichtigsten Sätze, die ich gelernt habe, ist von Konfuzius und lautet:


Sage es mir und ich werde es vergessen

Zeige es mir und ich werde mich erinnern

Lass es mich tun und ich werde es lernen


In diesem Sinne fördere ich den natürlichen Drang der Kinder die Welt zu entdecken.


Maria Montessori brachte es mit einem Satz auf den Punkt: Hilf mir, es selbst zu tun!

Dieser Leitgedanke erfordert besonders bei den Kleinsten viel Geduld und Empathie.

Aber bei der frühkindlichen Entwicklung ist der Weg das Ziel. Und ihr Kind soll die Gelegenheit haben seinen Weg zu finden und sich die Zeit nehmen, diesen Weg zu gehen.


Meine Aufgabe ist es, ihr Kind zu begleiten. Es durch Spielen und Entdecken zu fördern. Ich möchte es animieren sich immer wieder selber neu herauszufordern und Aufgaben und Alltägliches verschiedenartig anzugehen und zu bewältigen.


Ein Schwerpunkt liegt im Sprachgebrauch.

Ich gebe den Kindern durch mein Verhalten ein Vorbild, an dem sie sich orientieren können und welches sie sich durch nachahmen aneignen.

Ein gutes Beispiel sind die Höflichkeitsformel“ Bitte – Danke“ und „Hallo – Tschüss“. Es ist nicht nötig ein Kind immer wieder zu ermahnen, sich zu bedanken. Vorleben ist in der Regel ausreichend.

Zudem dürfen die Kinder sich immer an den Büchern bedienen. Beim lesen aber auch unterwegs und in Alltagssituationen benenne ich ich die Dinge die ich in der Hand halte oder sehe.

Ich singe auch gerne – besonders unterwegs. Meist haben die Kinder schnell ein Lieblingslied, wo sie nach wenigen Wochen schon den Refrain mit trällern können.


Mein zweiter Schwerpunkt liegt in der Natur.

Es muss schon sehr stark regnen oder überaus stürmisch sein, damit wir nicht rausgehen. Für mich gibt es kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung.

Und solange es das Wetter zulässt, werden wir in die Natur gehen.

Kinder sind für mich wie die Natur.

Wild und wunderbar, kreativ und vielfältig.

Wir Menschen haben einen großen Teil unseres Wissens und Erfahrungen von der Natur gelernt. Kinder können spielerisch auch in frühen Jahren von und mit der Natur lernen?

Das Erkunden eines Spielplatzes mit all seinen Möglichkeiten, ist sowohl lehrreich als auch spannend.

Wir sammeln viele Naturmaterialien und verwenden sie unter anderem bei Bastelarbeiten, sowie bei Lerntabletts. Taktile Wahrnehmungen lassen sich so gezielt fördern. Sogar die Wurm bietet Spiel,Spass und Förderung. Was schwimmt schneller – der Stock oder das Blatt? Welcher Stein fällt schneller von der Brücke?


Partizipation – Ein gern genutzter Begriff und absolut unerlässlich wenn man mit Kindern arbeitet.

Für mich ist es allerdings kein Modewort, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Gebe ich Kindern die Möglichkeit, sich zu entfalten und Persönlichkeit zu entwickeln, indem ich ihnen nicht alle Entscheidungen abspreche, dann kann ich auch von einem respektvollem Miteinander reden.

Selbstverständlich muss ein Kind beim Bäcker nicht aus einer 5 Meter langen Theke ein Brötchen seiner Wahl aussuchen. Aber ich kann dem Kind 3 zur Auswahl bereitstellen. Die Trinkgefäße stehen immer in Reichweite damit das Kind entscheidet wann es trinken will und dicht die Uhr. Kleine Entscheidungen sind in jedem Alltag möglich.

Ein Kind in gesundem Maße in den Entscheidungsprozess einzubeziehen, finde ich enorm wichtig und wird bei mir auch praktiziert.



Tagesablauf




 7:30 – 8:30     Bringzeit / Freies Spiel


 8.30 – 9:00     Frühstück und Hygiene


 9:00 - 11:00    Spielplatz / Spaziergang / gemeinsames Spielen


11:00 – 11:30    Hygiene / Kochen


11:30 – 12:15    Mittagessen / Zähne putzen


12:30 – 14:00   Mittagsschlaf / Ruhen und Abholzeit


14:00 – 15:00   Freies Spiel / Tischspiele / Vesper





Der Tagesablauf ist nur eine grobe Richtlinie. Zeiten als auch Tagesplanung können sich den Umständen entsprechend kurzfristig ändern.